Sichere Begleitung durch starke Gefühle:

"Ein Kind in Wut ist in Not"

Ein notwendiger Perspektivwechsel auf herausforderndes Verhalten von Kindern.

Diese Fortbildung ist nach dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) im Sinne der BEP-Qualitätspauschale für Kindertageseinrichtungen und für die Kindertagespflege vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration anerkannt:

Kinder die „außer sich“ geraten begegnen uns täglich im Kita Alltag. Die Regulation von Emotionen gelingt ihnen selten bis gar nicht, was uns Fachkräfte in der Folge an unsere Grenzen bringt. Nicht nur Kinder mit offensichtlich belastenden Hintergründen, wie Flucht, zeigen uns Signale der Überlastung und Überforderung mit kleinsten Anforderungen.

Wir stellen uns Fragen danach, wie wir Kindern helfen können, welche Ursachen eine Rolle spielen und wie wir den Spagat bewältigen können, zwischen der Begleitung des wütenden Kindes und denen, die die Wut körperlich zu spüren bekommen.

Darüber hinaus haben wir die Aufgaben, für die Sicherheit aller Kinder zu sorgen, besorgten Eltern Verletzungen zu erklären und auch uns selbst und unser eigenes Wohlbefinden dabei im Blick zu behalten. Emotionale Begleitung kostet uns Fachkräfte Energie und Nerven.

Mit der Teilnahme

  • Verstehen Sie die physiologischen, als auch entwicklungspsychologischen Hintergründe von in emotionale Not geratenen Kindern
  • Erwerben Sie Kenntnisse zu emotionaler Entwicklung und Emotionsregulation
  • Können Sie nonverbale Signale von Kindern lesen und achtsam beantworten lernen
  • Bedürfnisse von Kindern erkennen und wertschätzend begleiten
  • Erweitern Sie Ihre Sprach- und Handlungskompetenzen in emotionalen Grenzsituationen
  • Lernen Sie eine kind- und bedürfnisorientierte Perspektive kennen
  • Können Sie Kinder in Konflikten professionell begleiten und Ihnen in partizipativen Prozessen Hilfe zur Selbsthilfe geben
  • Reflektieren und erweitern Sie Ihre Haltung zu Konflikten und Emotionen
  • Entwickeln Sie ihre persönlichen Handlungsstrategien in emotionalen Grenzsituationen weiter, die Ihnen zu mehr Selbstfürsorge und Selbstbewusstsein verhelfen
  • Gehen Sie gestärkt mit handlungspraktischen Methoden zurück in ihren pädagogischen Alltag

Zielgruppe:

Teams pädagogischer Fachkräfte aus Krippe/Kita/Hortbetreuung/Schule, Tandems Schule/Kita, Tagespflegepersonen
Die Kursplanung ist jeweils auf 3 Tage ausgelegt und kann in einem der folgenden Formate gebucht werden.
  • 2 Tage + 1 Follow-up-Tag (nach mind. 4 Wochen)
  • ODER
  • 1+1+1 Tag, im Abstand von mindestens 6 Wochen
Bei Bedarf und auf Wunsch sind bis zu 4 Follow-up-Tage möglich.

Fortbildungsschwerpunkte

Weitere Fortbildungsschwerpunkte setze ich je nach Wunsch und Entwicklungsstand Ihres Kita Teams.

Auch die Anpassung auf die von Ihnen gewählte Anzahl von Tagen oder Stunden kann individuell vorgenommen werden.

Inhaltliche Vertiefung kann ich Ihnen anbieten zu den Themen:

  • Resilienz
  • Traumapädagogik
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Adultismus
  • Selbstfürsorge/ Grenzen setzen
  • Inklusive Pädagogik 

Bei Interesse an weiteren Themen, sprechen Sie mich gern an.

In alle Themenbereiche fließen Gewaltfreie/Achtsame Kommunikation, als auch das Wissen um Gehirn- und Nervensystementwicklung mit ein.

Was Teilnehmende berichten

„Ich muss sagen, ich habe noch keine solche lebhafte und interessante Fortbildung bisher erlebt. Vieles an Theorie hatte ich schon im Kopf und bekam durch die Fortbildung den "aha" Effekt. 

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, auf herausfordernde Situationen, um mich ausprobieren zu können. Ich habe kein schlechtes Gefühl mehr dabei, weil ich nun das richtige Werkzeug und nicht nur das Wissen in meinem Köfferchen habe.“

Frank B.

„Wichtige Aha- Momente waren für mich die Erkenntnisse aus der Hirnforschung, was bei Kindern in Wut im Gehirn passiert und sie nicht bewusst so sind, wie sie gerade sind. Dieses Wissen hilft mir sehr im Umgang mit dem betroffenen Kind.

Bewegt hat mich deine unglaublich mitreißende Art die Sachverhalte rüberzubringen. Es war keine Sekunde langweilig. Auch der Austausch mit den Kolleginnen hat mir viel gebracht.

Positiv für mich war, dass ich Erkenntnisse sofort in den Alltag mitnehmen und ausprobieren konnte. Oftmals kommt man motiviert von Fortbildungen, und dann ist einfach keine Zeit, die Dinge umzusetzen.

Die Ergebnisse dieser Fortbildung können einfach so in die Arbeit integriert werden, geht es doch in der Hauptsache um das eigene Verhalten/den Umgang mit dem Kind.“

Moni O.

Kontakt

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